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Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital in Flensburg

Videochat aus dem Franziskus - Seelsorge erhält Tablets

02.03.2021

Da in der aktuellen Situation Besuche nur in wenigen Ausnahmefällen möglich sind, hat das St. Franziskus-Hospital vier Tablets angeschafft, um Videochats mit Angehörigen zu ermöglichen und so der Einsamkeit entgegenzuwirken. Die Tablets wurden dem Team aus Seelsorge und Sozialdienst zur Verfügung gestellt, um Patienten, die kein entsprechendes Gerät besitzen, den Kontakt zu ihren Bezugspersonen aufrechtzuerhalten und gelegentliche Video-Gespräche miteinander zu ermöglichen.

"Das ist natürlich insbesondere für unsere älteren Patienten interessant, die wir sehr gerne bei den Videochats unterstützen - so können sie einem lieben Menschen mal wieder in die Augen schauen. Auch für weiter entfernt lebende Angehörige ist das eine gute Sache", so Martin Mommsen von Geisau, Leiter der Abteilung Seelsorge und Sozialdienst im St. Franziskus-Hospital.

Das Team signalisierte sofort Zustimmung und Bereitschaft, das von Geschäftsführer Klaus Deitmaring initiierte Projekt zu unterstützen, denn "wir treffen ja jeden Tag auf Patienten, die bereits längere Zeit im Krankenhaus liegen und sich riesig freuen würden, ihre Angehörigen zumindest auf einem Bildschirm sehen zu können. Für die Seelsorger und Mitarbeitenden des Sozialdienstes ist die Arbeit mit den Tablets eine neue Herausforderung, die sie sehr gerne annehmen," erklärt Gönna Hartmann-Petersen, ev. Krankenhausseelsorgerin. Gearbeitet wird mit der kostenfreien App "Jitsi Meet".

Wer mit einem Angehörigen, der über kein eigenes Smartphone oder Tablet verfügt, via Videochat sprechen möchte, kann beim Sozialdienst (0461 816-2107) oder der Seelsorge (0461 816-2101) anrufen und einen Gesprächstermin vereinbaren. "Natürlich haben wir begrenzte Zeitressourcen. Es handelt sich ausdrücklich um ein Angebot für die Menschen, die bei einem Videochat Hilfe benötigen und für die ein engerer familiärer Kontakt während des Krankenhausaufenthaltes hilfreich sein kann", erklärt Mommsen von Geisau.