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Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital in Flensburg

Neue Station im Franziskus / HNO-Kapazitäten ausgeweitet

10.01.2020
Guntram Nissen (stv. Pflegerische Leitung Chirurgie 3), Chirurgie-Chefarzt Prof. Dr. med. Stephan Timm, Karin Weinand (Pflegerische Leitung HNO 3), HNO-Chefarzt Dr. med. Sven Bartels
Guntram Nissen (stv. Pflegerische Leitung Chirurgie 3), Chirurgie-Chefarzt Prof. Dr. med. Stephan Timm, Karin Weinand (Pflegerische Leitung HNO 3), HNO-Chefarzt Dr. med. Sven Bartels

Um eine positive Weiterentwicklung des St. Franziskus-Hospitals innerhalb der aktuellen Gebäudestruktur zu ermöglichen, sind 2019 einige Änderungen umgesetzt worden, die mit Jahresbeginn in der Inbetriebnahme einer neuen Station mündeten. Chirurgie und HNO, die bisher auf der Station C3 gemeinsam Betten besaßen, wurden räumlich getrennt und neben einer neuen chirurgischen Station eine eigene HNO-Station mit aufgestockter Bettenkapazität geschaffen.

"Durch diese Maßnahme verfügen wir jetzt über ausreichend räumliche Reserven für eine Mutter-Kind-Unterbringung in der HNO, ausreichend freie Betten und damit einhergehend das Vermeiden interner Verlegungen bei akuten Belegungsengpässen, die in den letzten Jahren stetig zugenommen haben. Zudem können wir auf der HNO 3 wieder ein Verabschiedungszimmer zur Verfügung stellen, was uns sehr freut", erklärt der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Stephan Timm.

Beide Stationen befinden sich in der 3. Etage in direkter Nachbarschaft zum OP sowie zum Ambulanten Operationszentrum. Die Chirurgie 3 ist auf einen komplett renovierten ehemals stillgelegten Stationstrakt im Gebäudeteil an der Dorotheenstraße umgezogen. Dies wurde möglich, da vor wenigen Monaten die Ambulanz für hämatologisch-onkologisch Patienten von dort in die Räumlichkeiten der ehemaligen Intensivstation gezogen war. Die aktuelle Intensivstation befindet sich seit mehreren Jahren in einem auf dem Dach des Krankenhauses neu gebauten Bereich. "Durch umsichtige Planungen und Einbeziehung der Mitarbeitenden haben wir diese Lösung gefunden, mit der wir den zur Verfügung stehenden Platz optimal ausnutzen. So verfügt jetzt jedes Patientenzimmer auf der renovierten Station über eine eigene innenliegende Sanitärzelle. Der Renovierungsaufwand beläuft sich auf etwa 1 Mio. Euro zur Verbesserung der Unterbringung unserer Patienten", informiert Helmut Andresen, kaufmännischer Direktor.

"Die HNO-Klinik ist seit ihrer Gründung vor 4 Jahren stetig gewachsen. Dass wir nun eine eigene Station für unsere Patienten betreiben können, ist ein großer Vorteil für Patienten und Mitarbeitende und entspricht damit auch der deutlich gesteigerten Nachfrage. Die gewachsene HNO-Station verfügt zusätzlich zu den normalen Betten über 4 Überwachungsbetten für postoperative Patienten", freut sich HNO-Chefarzt Dr. med. Sven Bartels.