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Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital in Flensburg

Der Heilige Franziskus von Assisi

Franz von Assisi

Das Malteser Krankenhaus in Flensburg ist nach Franz von Assisi benannt, einem Mann, der die Nächstenliebe und Aufopferung für die Armen predigte.

Der Heilige Franziskus, auch bekannt als Franz von Assisi (1182-1226) gilt als einer der bedeutendsten Menschen des Mittelalters und bekanntesten Heiligen der Katholischen Kirche. Franziskus vermittelte Zeit seines Lebens die Werte des Vertrauens und der Aufopferung für Schwächere. daher ist der Name rchtungsweisend für unser Krankenhaus.

Im Jahre 1182 als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie geboren, war es der Wunsch des Vaters, dass Franziskus den Familienbetrieb übernehmen sollte.
1205 unternahm er eine Wallfahrt nach Rom, auf der er der Legende nach mit einem Bettler die Kleidung tauschte, um ein Leben in vollkommener Armut zu beginnen. Für wohltätige Zwecke nahm Franz Waren und Geld aus dem Geschäft seiner Eltern. Dies führte zu Streit mit seinem Vater, der schließlich vor dem Richterstuhl des örtlichen Bischofs einen Prozess gegen seinen Sohn führte. In dieser Gerichtsverhandlung entkleidete Franziskus sich vollständig, verzichtete mit dieser Geste auf sein Erbe und sagte sich von seinem Vater los.
Danach begann Franziskus, außerhalb der Stadtmauern als Einsiedler zu leben. Er ging um Essen bettelnd von Haus zu Haus und pflegte die Aussätzigen, die außerhalb der Stadtmauern leben mussten.

Die frühen Quellen berichten, dass Franziskus die Worte der Evangelisten nicht nur im übertragenen Sinne verstanden habe, sondern immer versucht habe, sie zunächst wörtlich und direkt anzuwenden. So sei der Text für ihn eine Aufforderung gewesen, so zu leben und zu wirken, wie die zwölf von Jesus ausgeschickten Jünger, die Apostel -  in Armut - und das Evangelium zu verkünden (auch apostolisches Leben genannt oder lat. vita apostolica). Ausgehend von diesen Bibelworten kleidete sich Franziskus von nun an in eine einfache Kutte, die mit einem Strick gehalten wurde, lehnte den Besitz und sogar den Kontakt mit Geld strikt ab und ging nach Möglichkeit barfuß.

Franziskus verstand sich selbst als Büßer. Als solcher ermahnte er seine Mitmenschen, Gott zu lieben und für ihre Sünden Buße zu tun. Durch diese Predigten und seine extreme Lebensweise stieß er bei vielen Menschen auf Spott und Ablehnung, doch etliche andere zog sein Beispiel an, so dass sich ihm im Laufe der Zeit viele Brüder anschlossen.